Warten Sie nicht auf eine DMP, um Ihre Daten zu nutzen!

Das Potential die Conversion-Rate zu erhöhen und gleichzeitig die Akquisitionskosten zu senken ist realistisch. DMPs werden oder sind bereits bei den Werbeauftraggebern im Einsatz. In der Realität gibt es jedoch verschiedene Möglichkeiten, mit welchen Unternehmen ihre Kampagnen effizient und optimiert aussteuern können, ohne eine DMP einzusetzen.

Das Investment in eine DMP Technologie ist oft mit einem hohen finanziellen Aufwand, sowie einer grossen personellen Belastung, verbunden. Entgegen allgemeiner Überzeugungen sind Datenmanagement-Plattformen nicht die einzigen Werkzeuge, um Werbekampagnen erfolgreich auszusteuern. In Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Programmatic-Spezialisten, können Werbetreibende eine Menge aus dem programmatischen Mediabuying herausholen, sofern sie ihre eigenen Daten nutzen.

Was können Sie also ohne DMP tun? Schauen wir uns die 3 häufigsten Vorurteile detaillierter an.

 

Vorurteil # 1: Ohne DMP können Sie Kunden und Interessenten in digitalen Kampagnen nicht identifizieren.

DMP soll das einzige Werkzeug sein, mit dem Werbeauftraggeber proprietäre Daten verwenden können, um Cluster über Medien zu segmentieren und zu aktivieren. Obwohl der Grossteil der DMP-Nutzung auf die Nutzung von Kundenbindungsprogrammen abzielt, können wertvolle Nicht-CRM-Daten auch in Akquisitionskampagnen nützlich sein um neue User gezielt anzusprechen.

Da die Customer Journey bereits viele nützliche Daten generiert (Client- / Prospect-Status, Marketing-Cluster, Seniorität, Alter …), besteht die einzige Einschränkung darin im Voraus festzulegen, welche Daten vom Trading Desk für Targeting und customized Messaging benötigt werden. Dieser Ansatz ermöglicht es Werbeauftraggebern, in bestimmten Fällen fast 90% neue Besucher bei Traffic-Akquisition zu erreichen und sogar Kampagnen mit verschiedenen CPMs für neue und bestehende Kunden auszusteuern.

 

Vorurteil # 2: Ohne DMP ist es nicht möglich, personalisierte Werbebotschaften für Kunden und Interessenten auszuliefern.

DMPs werden im Allgemeinen verwendet, um identifizierte Kunden und Interessenten eines Brands zu verfolgen und zu aktivieren. Insbesondere ermöglicht dies, dass personalisierte Nachrichten für einen oder bestimmte User gezielt ausliefert wird.

Targeting- und Storytelling sind jedoch die oft vergessenen Funktionalitäten von Programmatic. Komplexe Mechaniken können so eingestellt werden, dass sie mehrmals dieselbe (und die richtige!) Person erreichen, während sie das Storytelling und den Werbedruck steuern.

Diese Mechanismen werden häufig bei Kampagnen „Brandformance“ verwendet. Die ersten Kontakte zwischen, eines Brands und einem User, werde mit aussagekräftigen Formaten wie Video oder Skins generiert. Nach dieser „Branding“ -Phase wird das Wording der Werbebotschaft leistungsorientierter und ermöglicht eine Optimierung der Conversions. Dadurch kann die Umwandlungsrate um den Faktor 2-3 multipliziert werden.

Vorurteil # 3: Ohne DMP ist es nicht möglich, den Werbedruck auf mehreren Geräten (Multidevice) zu managen.

Die Verwendung einer DMP kann der Kommunikation Kohärenz verleihen und die User Experience durch zusätzlichen Informationen aus dem CRM, über verschiedene Kanäle und Geräte verbessern. Eine DMP ist jedoch nicht die einzige Lösung auf dem Markt die es ermöglicht, den User auf verschiedenen Geräten zu identifizieren.

Der Einsatz von CRM-Onboarding-Lösungen auf dem Markt ist am Wachsen und ermöglicht die „Digitalisierung“ von Offline-Kunden im Programmatic Advertising.

Es ist beispielsweise möglich einen Zusammenhang zwischen den kommerziellen Angeboten, die an einen Kunden in einem E-Mail-Treueprogramm adressiert sind, mit einem Adkontakt herzustellen. Dank der Entwicklung von Mobile CRM-Onboarding-Lösungen ist es heute möglich, die Kohärenz und die Relevanz der Nachrichten, die für den User während seines Surfens in verschiedenen Umgebungen ausgesteuert werden (seinen Computer bei der Arbeit, sein Tablet zu Hause, Mobiltelefon …), sicherzustellen. Diese Lösungen sind in der DMP integriert, können aber auch direkt von einem Trading-Desk genutzt werden. Dies nicht nur zum Ziel der Nachrichtenkohärenz, sondern auch um die Messbarkeit der Conversions in verschiedenen Umgebungen sicherzustellen.

Diese Möglichkeiten die innerhalb programmatischen Medienkampagnen heute angeboten werden, basieren auf den Website-Daten und sind ohne Einsatz einer DMP möglich. Diese Daten sind vielfältig und reichen oft aus, um die Effizienz zu steigern. Werbeauftraggeber müssen eindeutig hinterfragen, ob der Effizienzhebel gross genug ist, um in eine DMP zu investieren, damit sich diese Investition mittelfristig betriebswirtschaftlich rechnet. Unabhängig von ihrer Entscheidung ist es jedoch wichtig daran zu denken, dass der Erfolg einer digitalen Kampagne nicht nur von einer DMP abhängt. Auch ohne DMP kann das Targeting innerhalb der User sehr präzise sein. Der Werbedruck kann exakt kontrolliert werden und das Storytelling kann reichhaltig und effizient ausgesteuert werden.


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